Ich hätte früher nicht gesagt, dass es mir schlecht geht – und doch war da ein Gefühl von Stillstand. Nach meinem Herzinfarkt war der Körper zwar Thema, aber eher als Problemzone, nicht als lebendiges Ganzes.

Die Entscheidung, mit Carsten zu arbeiten, war ein Wendepunkt. Nicht, weil ich härter trainiere – sondern weil ich mich heute ganz anders wahrnehme. Ich stehe anders, bewege mich anders, gehe aufrechter durch den Tag. Körperlich – und innerlich.

Was mich besonders überrascht hat: Wie sehr sich mentale Stärke über körperliche Arbeit entwickelt. Mit jedem Training wurde ich wacher, klarer, präsenter. Nicht im Sinne von „höher, schneller, weiter“, sondern auf einer tieferen Ebene von Selbstverantwortung und innerer Stabilität.

Ergebnis: Rundrücken weg, Bauch weg, Verkürzungen weg – 10 Kilo weniger. Vor allem aber mehr Energie, Klarheit und das Gefühl, wieder selbst am Steuer zu sitzen.

Ich habe verstanden: Der Körper ist nicht das Ziel – er ist das Fundament.
Und dieses Fundament trägt mich heute wieder.