Carsten Mütze
Von Leistung und Verantwortung zu Klarheit, Sinn und Selbstführung. Die Erfahrungen hinter meiner heutigen Arbeit mit Männern.
5.0
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Ich kenne das Gefühl, viel im Griff zu haben und sich selbst trotzdem aus dem Blick zu verlieren. Beruflich Verantwortung tragen, Probleme lösen, für andere da sein. Und irgendwann merken: Meine eigenen Fragen lassen sich nicht durch noch mehr Einsatz beantworten.
Mein Weg führte mich vom Leistungssport über die Küche und das Management in die Selbstständigkeit. Ich wurde Vater, erlebte Trennungen und stellte mir in der Lebensmitte Fragen, auf die meine bisherigen Erfolge keine Antwort gaben.
Heute begleite ich als Life Coach in Köln und online Männer, die Klarheit suchen, sich selbst besser verstehen und ihr Leben bewusster gestalten möchten. Meine persönlichen Erfahrungen prägen diese Arbeit ebenso wie meine fachliche Weiterbildung und die langjährige Begleitung meiner Klienten.
Hier erzähle ich dir, wie das zusammengefunden hat. Von Entscheidungen, die mich weitergebracht haben. Von Umwegen und Erkenntnissen, für die ich Zeit gebraucht habe. Vielleicht entdeckst du darin etwas, das auch dich auf deinem Weg begleitet.
Hör dir an, welche Erfahrungen meinen Weg zum Männercoach geprägt haben – in deinem Tempo.
KAPITEL 1
Ich bin in Neuwied aufgewachsen, später in Niederbieber. Unsere Welt bestand aus Wiesen, Wäldern, Bachläufen und Baustellen. Nach dem Frühstück ging es raus. Zum Essen kamen wir wieder nach Hause. Dazwischen kletterten wir auf Bäume, bauten Hütten, spielten Fußball und erfanden unsere eigenen Abenteuer.
Ich habe mich damals bewegt, weil es Freude gemacht hat. Draußen fühlte ich mich frei. Stillzusitzen fiel mir dagegen schwer. Ich wollte ausprobieren, entdecken und erleben.
Mit etwa acht oder neun Jahren kam ich zur Leichtathletik. Aus Laufen, Springen und Werfen wurde über die Jahre der Mehrkampf und schließlich der Zehnkampf. Gerade diese Vielfalt hat mich begeistert: Nach dem Sprint musst du dich auf eine Sprungdisziplin einstellen, später auf einen Wurf. Was eben gut lief, hilft dir bei der nächsten Aufgabe nur bedingt. Du beginnst wieder neu.
Dort habe ich gelernt, wie sich Entwicklung anfühlt. Manche Fortschritte kommen schnell. Für andere übst du lange, ohne dass von außen viel zu sehen ist. Du erlebst gute Wettkämpfe und Tage, an denen wenig zusammenpasst. Mit der Zeit lernst du, deine Möglichkeiten besser einzuschätzen und mit Rückschlägen umzugehen.
Später kam das Krafttraining hinzu. Ich war ein schmaler junger Mann und merkte, wie regelmäßiges Training mich veränderte. Ich wurde kräftiger und gewann Zutrauen in meine Fähigkeiten. Ich konnte erleben: Wenn ich etwas übe und dranbleibe, bewegt sich etwas.
Über die Jahre hat sich mein Blick auf den Körper erweitert. Mich interessiert heute auch, wie ein Mann sich wahrnimmt:
Deshalb haben Bewegung und Körperwahrnehmung einen festen Platz in meiner Arbeit. Etwa beim Walk & Talk, wenn wir gemeinsam unterwegs sind und Raum für ein Gespräch entsteht. Oder wenn wir innehalten und wahrnehmen, was eine bestimmte Situation körperlich auslöst.
Der Sport hat mir früh Geduld und Ausdauer vermittelt. Später durfte ich lernen, ebenso aufmerksam mit meinen Grenzen umzugehen. Beides gehört für mich heute zusammen: sich etwas zutrauen und wahrnehmen, was man gerade braucht.
KAPITEL 2
Mit sechzehn begann ich meine Ausbildung zum Koch. Die Idee dazu entstand während eines Schulpraktikums. Dort begegnete ich einem Koch, dessen ruhige, selbstverständliche Art mich beeindruckte. Er beherrschte sein Handwerk. Das wollte ich auch lernen.
Der Alltag in der Ausbildung war allerdings härter, als ich erwartet hatte. Lange Arbeitstage, Wochenenddienste und wenig Zeit für den Sport, der mir so viel bedeutete. Mehr als einmal wollte ich aufhören. Ich blieb und lernte mein Handwerk – Lebensmittel beurteilen, sorgfältig verarbeiten und aus guten Zutaten etwas machen.
Nach der Ausbildung führte mich mein Weg zur Bundeswehr. Dort arbeitete ich weiter als Koch und nutzte die Möglichkeit, mich fortzubilden. Ich wurde diätetisch geschulter Koch, absolvierte die Meisterschule und bestand mit dreiundzwanzig die Prüfung zum Küchenmeister.
Darauf war ich stolz. Mit meinem Hauptschulabschluss hatte ich mich zuvor oft unterschätzt gefühlt. Jetzt erlebte ich, dass ich meinen Weg durch eigene Entscheidungen und Weiterbildung gestalten konnte. Anschließend besuchte ich die Hotelfachschule in Koblenz und wurde Hotelbetriebswirt.
Als Einkaufsleiter und später als nationaler Key Account Manager beschäftigte ich mich intensiv mit Lebensmitteln, Produktentwicklung und Sortimenten. Dabei leitete ich Arbeitsgruppen und gehörte Entscheidungsrunden mit Führungskräften an. Wir entwickelten Ideen, prüften Möglichkeiten und entschieden gemeinsam, welche Produkte und Konzepte ihren Weg ins Sortiment fanden.
Weiterbildung begleitete mich durch diese Jahre. Als Einkaufsleiter absolvierte ich nebenberuflich die Ausbildung zum Marketingkaufmann. In meiner Zeit als nationaler Key Account Manager kamen zahlreiche Trainerqualifikationen und eine NLP-Ausbildung hinzu. Meine Neugier führte mich zunehmend zu der Frage, was Menschen bewegt und wie Entwicklung gelingt.
Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit fand vieles zusammen: meine Erfahrung darin, Menschen zusammenzubringen und Veränderungen zu gestalten, und meine Freude an Bewegung und persönlicher Entwicklung. Ich wollte weitergeben, was ich selbst erlebt und gelernt hatte – und unmittelbar begleiten, wie Menschen ihre Möglichkeiten entdecken.
Vom Foodmanager zum Körpermanager – so fühlte sich dieser Aufbruch an. 2004 verließ ich einen attraktiven, sicheren Job und folgte meinem Herzen. Ohne Netz und Absicherung, aber mit großer Freude auf das, was entstehen konnte.
Darauf war ich stolz. Mit meinem Hauptschulabschluss hatte ich mich zuvor oft unterschätzt gefühlt. Jetzt erlebte ich, dass ich meinen Weg durch eigene Entscheidungen und Weiterbildung gestalten konnte. Anschließend besuchte ich die Hotelfachschule in Koblenz und wurde Hotelbetriebswirt.
Als Einkaufsleiter und später als nationaler Key Account Manager beschäftigte ich mich intensiv mit Lebensmitteln, Produktentwicklung und Sortimenten. Dabei leitete ich Arbeitsgruppen und gehörte Entscheidungsrunden mit Führungskräften an. Wir entwickelten Ideen, prüften Möglichkeiten und entschieden gemeinsam, welche Produkte und Konzepte ihren Weg ins Sortiment fanden.
Weiterbildung begleitete mich durch diese Jahre. Als Einkaufsleiter absolvierte ich nebenberuflich die Ausbildung zum Marketingkaufmann.
In meiner Zeit als nationaler Key Account Manager kamen zahlreiche Trainerqualifikationen und eine NLP-Ausbildung hinzu. Meine Neugier führte mich zunehmend zu der Frage, was Menschen bewegt und wie Entwicklung gelingt.
Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit fand vieles zusammen: meine Erfahrung darin, Menschen zusammenzubringen und Veränderungen zu gestalten, und meine Freude an Bewegung und persönlicher Entwicklung. Ich wollte weitergeben, was ich selbst erlebt und gelernt hatte – und unmittelbar begleiten, wie Menschen ihre Möglichkeiten entdecken.
Vom Foodmanager zum Körpermanager – so fühlte sich dieser Aufbruch an. 2004 verließ ich einen attraktiven, sicheren Job und folgte meinem Herzen. Ohne Netz und Absicherung, aber mit großer Freude auf das, was entstehen konnte.
In der Arbeit mit meinen Klienten öffnete sich mein Blick weiter. Ein Mann wusste genau, was er verändern wollte, fand im Alltag aber keinen Raum dafür. Ein anderer trainierte zuverlässig und wirkte trotzdem erschöpft. Wieder andere kamen wegen ihres Gewichts und erzählten nach kurzer Zeit von beruflichem Druck, Konflikten oder dem Gefühl, nur noch zu funktionieren.
Ich begann, genauer hinzuhören.
Meine Erfahrungen mit Ernährung und Training sind geblieben. Entscheidend verändert hat sich, welche Fragen ich stelle.
Wenn ein Mann sich mehr Energie wünscht, schauen wir gemeinsam auf seinen Alltag: auf Belastung und Erholung, seine Bedürfnisse, seine Entscheidungen und die Erwartungen, denen er gerecht werden möchte. Körperliche Beschwerden oder anhaltende Erschöpfung brauchen gegebenenfalls auch eine medizinische Abklärung.
Aus der Küche habe ich die Aufmerksamkeit für Qualität mitgenommen. Aus der Arbeit mit meinen Klienten die Erkenntnis, dass eine gute Empfehlung zum wirklichen Leben eines Menschen passen muss.
Heute möchte ich verstehen, was ein Mann braucht, um gut für sich sorgen zu können. Manchmal beginnt das mit einer veränderten Gewohnheit. Manchmal mit einer Grenze, die er bisher nicht gesetzt hat. Und manchmal damit, sich die eigene Erschöpfung überhaupt einzugestehen.
KAPITEL 3
Nach meinem Abschluss an der Hotelfachschule begann ein neuer beruflicher Abschnitt. Ich wollte gestalten, Verantwortung übernehmen und erleben, was ich bewegen konnte.
Ich begann als Restaurantleiter in Ausbildung. Unterschiedliche Standorte, Mitarbeiter und Abläufe forderten mich jeden Tag neu. Ein Betrieb musste funktionieren, auch wenn jemand ausfiel, ein Konflikt entstand oder etwas anders lief als geplant. Ich lernte zuzuhören, Entscheidungen zu treffen und schwierige Gespräche zu führen.
Nach wenigen Monaten fragte mich der Geschäftsführer, ob ich als sein Assistent in den Einkauf wechseln wollte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich bat mir einen Tag Bedenkzeit aus, obwohl ich längst spürte, dass ich diese Gelegenheit nutzen wollte.
Plötzlich war ich nah an Entscheidungen, die das ganze Unternehmen betrafen. Ich besuchte Lieferanten, führte Verhandlungen und arbeitete mit anderen daran, Sortimente, Produkte und Abläufe weiterzuentwickeln. Aus der Aufgabe wurde über die Jahre die Position des Einkaufsleiters.
Ich war stolz auf diesen Weg. Ich hatte mir etwas erarbeitet, wurde gehört und konnte Einfluss nehmen. Wenn ein Konzept funktionierte, an dem wir gemeinsam gearbeitet hatten, war das ein gutes Gefühl. Verantwortung zu tragen, traute ich mir zunehmend zu.
Gleichzeitig nahm der Beruf immer mehr Raum ein. Ich reiste viel, arbeitete lange und war auch zu Hause gedanklich häufig noch bei meinen Aufgaben. Damals erschien mir das selbstverständlich. Ich wollte meinen Job gut machen, Möglichkeiten nutzen und etwas aufbauen. Dass meine Aufmerksamkeit und meine Kraft Grenzen hatten, beschäftigte mich wenig.
Erst als meine Beziehung zerbrach, wurde mir deutlich, wie unterschiedlich sich berufliche Kompetenz und persönliche Reife entwickeln können. Ich konnte organisieren, verhandeln und Probleme lösen. Über meine eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Ängste wusste ich erstaunlich wenig. Ich hatte geglaubt, mit meinem Einsatz auch für unsere gemeinsame Zukunft zu sorgen. Wie wenig präsent ich dabei manchmal war, verstand ich erst später.
Diese Erkenntnis ließ sich nicht mit einer weiteren beruflichen Leistung beantworten. Ich musste anfangen, mich mit mir selbst zu beschäftigen.
Wenn ein Mann mir erzählt, dass er viel Verantwortung trägt und kaum abschalten kann, ist mir seine Welt vertraut. Ich kenne die Freude am Gestalten ebenso wie den Anspruch, zuverlässig zu sein und auch unter Druck zu liefern.
Im Coaching interessiert mich, wie es ihm damit geht.
Meine Managementerfahrung hilft mir, solche Situationen einzuordnen. Meine persönliche Entwicklung hat mich gelehrt, genauer hinzuhören. Ein Mann kann beruflich sehr kompetent sein und gleichzeitig Unterstützung dabei brauchen, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu vertreten.
Für mich bedeutet Selbstführung heute, die eigenen Entscheidungen bewusster zu treffen. Dazu gehört, sich etwas zuzutrauen, Verantwortung zu übernehmen und ebenso klar sagen zu können: Das passt für mich nicht mehr.
Mental Stärke
Erfahre, was mentale Stärke wirklich ausmacht, woran Du erkennst, dass sie aus dem Gleichgewicht geraten ist – und welche Bereiche entscheidend sind, um sie gezielt zu entwickeln.
KAPITEL 4
Lange Zeit bedeutete Liebe für mich vor allem, Verantwortung zu übernehmen. Zuverlässig sein, arbeiten, Sicherheit schaffen und Probleme lösen. Ich wollte für die Menschen da sein, die mir wichtig waren. Vieles davon zeigte ich durch das, was ich tat.
Wie wichtig es ist, auch emotional erreichbar zu sein, verstand ich erst mit der Zeit.
Als meine erste große Beziehung zerbrach, konnte ich zunächst kaum begreifen, warum. Ich hatte mich doch eingesetzt. Erst später erkannte ich, wie viel Raum mein Beruf eingenommen hatte und wie oft ich mit meinen Gedanken woanders gewesen war. Mein Einsatz war ehrlich gemeint. Trotzdem war ich meiner Partnerin damit nicht immer so nah, wie ich geglaubt hatte.
Einige Jahre später begann in Köln ein neuer Lebensabschnitt mit einer neuen Partnerin. Wir bauten uns ein gemeinsames Zuhause auf, und ich wurde Vater.
Ich erinnere mich bis heute an den Moment, als ich meinen Sohn zum ersten Mal im Arm hielt. Plötzlich war da ein Mensch, für den ich da sein wollte – mit meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit und allem, was ich ihm mitgeben konnte.
Ich liebte unseren gemeinsamen Alltag. Draußen unterwegs sein, zusammen kochen, ihm das Skifahren beibringen, ihn zum Fußball begleiten. Miterleben, wie er die Welt entdeckt, eigene Ideen entwickelt und seinen Weg findet. Vatersein wurde zu einem wesentlichen Teil meines Lebens.
Gleichzeitig wuchsen meine Selbstständigkeit und die Anforderungen an uns als Familie. Es gab schöne Jahre und belastende Phasen. Wenn Schwierigkeiten entstanden, griff ich häufig auf das zurück, was ich gut konnte: organisieren, planen und Lösungen suchen.
Heute sehe ich, dass ich dabei manchmal zu schnell ins Handeln kam. Zuhören, eine Unsicherheit gemeinsam aushalten oder einfach da sein fiel mir schwerer, wenn ich glaubte, etwas lösen zu müssen.
Auch diese Partnerschaft ging zu Ende. Besonders schmerzhaft war für mich die Vorstellung, meinen Sohn nicht mehr jeden Tag um mich zu haben. Wie würde unser gemeinsamer Alltag aussehen? Wie konnte ich ihm als Vater nah bleiben?
Wir fanden einen Weg, unsere Verantwortung als Eltern weiter gemeinsam zu tragen. Mir war wichtig, dass unser Sohn beide Eltern lieben durfte und seinen Platz zwischen uns nicht infrage stellen musste. Dafür bin ich bis heute dankbar.
Durch diese Erfahrungen begann ich, genauer auf mich selbst zu schauen.
Ich verstand zunehmend, wie viel von meiner eigenen Geschichte ich in eine Beziehung mitbringe.
Wenn Männer mit Beziehungsthemen zu mir kommen, kenne ich manches von dem, was sie beschäftigt: die Unsicherheit, die Angst vor Verlust, den Wunsch nach Nähe und die Schwierigkeit, Worte für das eigene Erleben zu finden.
Meine Erfahrungen helfen mir, zuzuhören. Dabei bleibt jede Beziehung anders. Gemeinsam betrachten wir, was der Mann selbst wahrnimmt, braucht und beeinflussen kann. Wie reagiert er auf Konflikte? Was spricht er aus, was hält er zurück? Welche Grenzen möchte er setzen, welche Verantwortung übernehmen?
Für mich gehört zu persönlicher Entwicklung auch, Nähe zulassen und die eigene Verletzlichkeit zeigen zu können. Ebenso, den anderen als eigenständigen Menschen wahrzunehmen, dessen Erleben sich vom eigenen unterscheiden darf.
Das lerne ich selbst weiterhin. Beziehungen und Vatersein haben meinen Blick auf Verantwortung verändert: Ich möchte aufmerksam bleiben, zuhören und bereit sein, auch meine eigene Sicht zu hinterfragen.
Miteinander
Ich begleite Männer dabei, Konflikte zu verstehen, klarer zu kommunizieren und Beziehungen auf Augenhöhe zu gestalten – ohne sich selbst dabei zu verlieren.
KAPITEL 5
Ich hatte mir ein Leben aufgebaut, in dem vieles gelungen war. Ich hatte Verantwortung getragen, mich selbstständig gemacht, Menschen begleitet und eigene Projekte verwirklicht. Meine Arbeit machte mir Freude. Und trotzdem wurde eine Frage immer deutlicher:
Soll das jetzt so weitergehen?
Sie kam zunächst leise. Als Unruhe, die ich nicht richtig einordnen konnte. Als Gefühl, dass mich manches weniger erfüllte als früher. Ich arbeitete, entwickelte Ideen und war für meine Klienten da. Gleichzeitig begann ich mich zu fragen, was ich selbst für die kommenden Jahre wollte.
Lange war es selbstverständlich gewesen, mir Ziele zu setzen und auf sie hinzuarbeiten. Eine Ausbildung abschließen. Beruflich weiterkommen. Etwas Eigenes aufbauen. Vieles davon hatte meinem Leben Richtung gegeben. Jetzt stand ich an einem Punkt, an dem die nächste Aufgabe allein nicht mehr ausreichte.
Auch in meiner Arbeit veränderte sich etwas. Die Gespräche mit meinen Klienten nahmen zunehmend Raum ein. Ein Mann kam zum Training und erzählte von einer Entscheidung, die ihn seit Monaten beschäftigte. Ein anderer sprach über seine Beziehung oder darüber, wie fremd ihm sein eigener Alltag geworden war.
Ich hörte zu und erkannte Fragen wieder, die mich selbst bewegten.
Ich begann zu lesen, Seminare zu besuchen und mich intensiver mit persönlicher Entwicklung zu beschäftigen. Vieles probierte ich selbst aus. Ich schrieb meine Gedanken auf, suchte Gespräche und nahm mir Zeit, die eigenen Antworten zu hinterfragen.
Dabei gab es keinen einzelnen Moment, nach dem plötzlich alles klar war. Manche Erkenntnisse brauchten lange. Gelegentlich glaubte ich, eine Antwort gefunden zu haben, und bemerkte später, dass sich dahinter eine weitere Frage verbarg.
Besonders beschäftigt hat mich, wie stark ich mich über Leistung und Verantwortung definiert hatte. Beides gehörte zu mir und war mir weiterhin wichtig. Doch ich wollte besser verstehen, was mich darüber hinaus ausmacht. Was mir Freude gibt, ohne dass dabei etwas erreicht werden muss. Welche Beziehungen mich tragen. Wie ich meine Zeit verbringen möchte.
Mit diesen Fragen veränderte sich auch meine berufliche Ausrichtung. Ich interessierte mich immer stärker dafür, wie Männer sich selbst sehen, welche Erwartungen sie erfüllen und warum ihnen manche Veränderungen so schwerfallen. Meine Arbeit entwickelte sich weiter – im selben Prozess, in dem ich mein eigenes Leben bewusster betrachtete.
Wenn ein Mann zu mir sagt: „Eigentlich müsste ich zufrieden sein“, höre ich genau hin. Vielleicht hat er vieles erreicht und kann sich seine Unruhe selbst kaum erklären. Vielleicht steht eine konkrete Veränderung an. Oder er spürt zunächst nur, dass er etwas anders leben möchte.
Wir nehmen diese Fragen ernst, ohne sofort eine große Entscheidung daraus machen zu müssen.
Meine eigene Lebensmitte hat mich gelehrt, solchen Phasen Zeit und Aufmerksamkeit zu geben. Ich weiß, wie ungewohnt es sein kann, die bisherige Richtung zu hinterfragen, obwohl sie lange gut funktioniert hat.
Heute begleite ich Männer dabei, ihre Lebenssituation zu sortieren, eigene Bedürfnisse deutlicher wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen, hinter denen sie stehen können. Die Antworten dürfen dabei anders ausfallen als meine. Es geht um ihren Weg.
Midlife Krise
KAPITEL 6
In meiner Arbeit begegneten mir immer wieder Menschen, die genau wussten, was sie verändern wollten. Sie hatten sich informiert, gute Vorsätze gefasst und manches bereits ausprobiert. Trotzdem gerieten sie nach einiger Zeit zurück in vertraute Gewohnheiten.
Ich kannte das auch von mir. Etwas verstanden zu haben bedeutete noch lange nicht, im entscheidenden Moment anders zu handeln. Das wollte ich besser verstehen.
Auf Veranstaltungen und Kongressen hörte ich häufig den Satz: „Du musst an deinem Mindset arbeiten.“ Der Begriff fiel ständig. Was damit konkret gemeint war und wie diese Arbeit im Alltag aussehen sollte, blieb für mich oft offen.
Also begann ich, mich intensiver damit zu beschäftigen. Meine Trainerqualifikationen und die NLP-Ausbildung hatten mir bereits unterschiedliche Zugänge eröffnet. Jetzt las ich weiter, besuchte Seminare und beschäftigte mich mit Psychologie, Gewohnheiten, Motivation und persönlicher Entwicklung. Besonders interessierte mich, wie unsere Erfahrungen beeinflussen, was wir uns zutrauen und welche Möglichkeiten wir überhaupt wahrnehmen.
Dabei wurde mein eigenes Leben zum Ausgangspunkt.
Ich begann, regelmäßig zu schreiben. Ich hielt Begegnungen fest, stellte mir Fragen und betrachtete meine Reaktionen mit etwas Abstand. Über die Jahre füllten sich acht schwarze DIN-A4-Ordner. Darin stehen Gedanken, Zweifel, Beobachtungen und Erkenntnisse, zu denen ich manchmal erst nach mehreren Anläufen fand.
Das Schreiben half mir, genauer zu werden. Aus einem vagen Unbehagen wurde eine Frage, mit der ich mich beschäftigen konnte. Manches Muster erkannte ich erst, weil es auf verschiedenen Seiten in unterschiedlichen Situationen wieder auftauchte.
Gleichzeitig veränderten sich die Gespräche mit meinen Klienten. Wir schauten genauer darauf, was zwischen einem Vorhaben und seiner Umsetzung geschah.
Aus dieser Beschäftigung entstand auch der Wunsch, meine Erfahrungen und Gedanken verständlich weiterzugeben. Ich wollte etwas schaffen, mit dem Menschen sich selbst Fragen stellen und eigene Zusammenhänge entdecken konnten.
So entstand „FOKUS – Entdecke dein Potenzial“. Später folgte „Dein MINDSET ist der beste COACH“. Beim Schreiben musste ich meine Gedanken ordnen und so formulieren, dass sie auch außerhalb eines persönlichen Gesprächs nachvollziehbar wurden.
Der zweite Buchtitel beschreibt eine Überzeugung, die meine Arbeit bis heute begleitet: Die Art, wie wir mit uns selbst sprechen und auf unser Leben schauen, beeinflusst unsere Entscheidungen. Sie kann uns ermutigen, Möglichkeiten zu prüfen – oder dazu beitragen, dass wir uns früh zurückziehen.
Wenn ein Mann etwas verändern möchte und trotzdem feststeckt, interessiert mich, was ihn in dieser Situation beschäftigt. Fehlendes Wissen ist eine Möglichkeit. Ebenso können widersprüchliche Bedürfnisse, äußere Belastungen oder vertraute Überzeugungen eine Rolle spielen.
Gemeinsam schauen wir auf konkrete Situationen aus seinem Alltag. Was denkt er in diesem Moment? Was fühlt er? Wie reagiert er? Und was würde er gern anders machen?
Daraus entwickeln wir Schritte, die er ausprobieren und anschließend reflektieren kann. Neue Erfahrungen helfen dabei, die eigene Sicht zu überprüfen und Zutrauen aufzubauen.
So verbinde ich heute Nachdenken, Erleben und Handeln. Meine Bücher sind ein weiterer Weg, diese Auseinandersetzung anzuregen. Das persönliche Coaching bietet Raum, genauer auf die eigene Geschichte und Lebenssituation einzugehen.
Portfolio
KAPITEL 7
Es gab Situationen, die mich stärker beschäftigten, als ich selbst verstehen konnte. Ein Gespräch war längst vorbei, und ich führte es innerlich weiter. Eine Enttäuschung traf mich an einer empfindlichen Stelle. In einem Konflikt reagierte ich auf eine Weise, über die ich mich später wunderte.
Ich konnte mein Verhalten beobachten. Warum es mir gerade dort so schwerfiel, ruhig zu bleiben oder auszusprechen, was ich brauchte, erschloss sich mir oft erst später.
Das machte mich neugierig auf meine eigene Geschichte.
Ich begann, mich intensiver mit Gefühlen, Prägungen und wiederkehrenden Beziehungsmustern zu beschäftigen. Die Gedanken von Carl Gustav Jung, Viktor Frankl, Verena Kast und anderen Autoren eröffneten mir neue Perspektiven. Manche Texte legte ich nach wenigen Seiten zur Seite, weil sie mich so beschäftigten. Andere verstand ich erst beim erneuten Lesen.
Besonders berührte mich die Frage, welche Seiten an mir ich selbst nur ungern wahrnahm. Ich war es gewohnt, tatkräftig zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Unsicherheit, Bedürftigkeit oder Angst passten weniger zu diesem Bild. Trotzdem waren sie da.
Mir das einzugestehen fiel nicht immer leicht. Es bedeutete, auch auf Momente zu schauen, in denen ich mich zurückgezogen hatte, vorschnell geworden war oder etwas von anderen erwartete, das ich selbst kaum benennen konnte.
Das Schreiben half mir dabei. Ebenso Gespräche, die Bereitschaft zuzuhören und die Erfahrung, eine Situation auch einmal stehen lassen zu können. Ich musste nicht jede Unsicherheit sofort beantworten. Manchmal brauchte ich Zeit, um überhaupt wahrzunehmen, was in mir vorging.
Dabei bekam auch mein Körper eine andere Bedeutung. Ich kannte ihn gut aus dem Sport. Jetzt bemerkte ich bewusster, wie sich Anspannung, Unruhe oder Erleichterung anfühlten. Diese Wahrnehmung half mir, früher innezuhalten und meine Reaktion besser einzuordnen.
Mein Verständnis von Stärke veränderte sich. Ich traute mir zunehmend zu, eine Grenze auszusprechen, eine Frage offen zu lassen oder zuzugeben, dass mich etwas verletzt hatte. Das gelang mir unterschiedlich gut – und bleibt etwas, das ich weiterlerne.
Viele Männer haben über Jahre gelernt, zuverlässig zu sein, sich zusammenzunehmen und weiterzumachen. Über das eigene Erleben zu sprechen, ist für manche ungewohnt. Im Coaching dürfen sie sich die Zeit nehmen, Worte dafür zu finden.
Ich höre zu, frage nach und unterstütze dabei, Zusammenhänge zu erkennen. Wir betrachten konkrete Situationen:
Dabei können Gespräch, Reflexion und Körperwahrnehmung zusammenwirken. Entscheidend ist, was für den jeweiligen Mann verständlich und im Alltag hilfreich wird.
Zu dieser Begleitung gehört für mich auch, die Grenzen meiner Rolle zu kennen. Coaching unterstützt persönliche Entwicklung und Selbstführung. Wenn psychische Beschwerden eine therapeutische oder ärztliche Behandlung erfordern, braucht es die entsprechende fachliche Unterstützung.
Meine eigene Auseinandersetzung hat mich aufmerksamer gemacht. Ich weiß, wie viel Mut es kosten kann, vertraute Erklärungen zu hinterfragen und sich selbst genauer kennenzulernen. Deshalb begegne ich Männern in solchen Prozessen mit Respekt, Geduld und der Bereitschaft, ihre Geschichte wirklich verstehen zu wollen.
EIN UNVERBINDLICHES GESPRÄCH
Was mein Weg für meine Arbeit heute bedeutet.
Während ich all das erlebte, konnte ich keinen durchgehenden Weg erkennen. Ich traf Entscheidungen, nutzte Möglichkeiten und versuchte, mit Schwierigkeiten umzugehen. Heute sehe ich, wie vieles zusammengefunden hat.
Der Sport hat mir Freude an Entwicklung vermittelt. Die Küche lehrte mich Sorgfalt, das Management Verantwortung. Die Selbstständigkeit gab mir Raum, meiner Begeisterung zu folgen. Beziehungen und Vatersein haben mich berührt und meinen Blick darauf verändert, was im Leben zählt.
In der Lebensmitte begann ich, bewusster zu fragen: Wie möchte ich meine Zeit verbringen? Was erfüllt mich? Und was kann ich weitergeben?
Heute begleite ich als Life Coach und Männercoach Männer, die sich ähnliche Fragen stellen. Ich bringe meine Lebenserfahrung, mein fachliches Wissen und meine Persönlichkeit ein. Gemeinsam betrachten wir, was sie beschäftigt, welche Zusammenhänge sichtbar werden und welche Entscheidungen zu ihnen passen.
Mich berührt es, wenn ein Mann Worte für etwas findet, das ihn lange beschäftigt hat. Wenn er seine Bedürfnisse ernster nimmt, Vertrauen in seine Möglichkeiten gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg bewusster zu gestalten.
Auch ich lerne weiter. Mein Weg hat mich zu einer Arbeit geführt, die mir entspricht. Dafür bin ich dankbar. Und genau das wünsche ich den Männern, die zu mir kommen: ein Leben zu gestalten, das sich für sie stimmig anfühlt.
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Jannis Illgner28 days agoTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Als ich mich an Carsten gewandt habe, war mein Leben von außen betrachtet eigentlich ziemlich gut aufgestellt. Beruflich erfolgreich, eine Beziehung, viele Möglichkeiten – und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass etwas nicht richtig passt. Gerade beruflich tauchte diese Unzufriedenheit trotz verschiedener Veränderungen immer wieder auf. Ich wollte verstehen, warum und was ich eigentlich wirklich will. Angefangen haben wir mit einem mehrstündigen Walk & Talk in Köln. Schon dort habe ich gemerkt, dass es nicht darum geht, schnelle Antworten oder irgendwelche Standardlösungen zu bekommen. Carsten hat sehr genau zugehört, die richtigen Fragen gestellt und Zusammenhänge gesehen, die mir selbst so vorher nicht bewusst waren. Daraus ist über die folgenden Monate eine sehr intensive Zusammenarbeit entstanden. In mehreren langen Coaching-Sessions haben wir uns mit meiner beruflichen Situation, meinen Beziehungen, meiner Familie, meinen Entscheidungen und vor allem mit den Mustern beschäftigt, die sich durch ganz unterschiedliche Bereiche meines Lebens gezogen haben. Ein wichtiger Teil war für mich zu erkennen, wie früh ich gelernt hatte, Verantwortung zu übernehmen, es anderen recht machen zu wollen, möglichst alles richtig zu machen und Konflikte eher zu vermeiden. Vieles davon hat mir in meinem Leben sicherlich geholfen und mich auch erfolgreich gemacht. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass genau diese Strategien mich heute an einigen Stellen begrenzen. Besonders intensiv war die Arbeit mit meiner Lebenslinie und schließlich die mehrstündige Timeline. Dabei ging es nicht einfach darum, alte Geschichten wieder hervorzuholen. Ich konnte viele Situationen aus meiner Kindheit und Jugend erstmals miteinander verbinden und besser verstehen, warum ich heute in bestimmten Situationen so denke, fühle oder handle. Für mich hat sich dadurch tatsächlich etwas verändert. Ich fühle mich heute weniger unsicher und wohler mit mir selbst. Ich merke, dass ich mehr für mich und meine eigenen Bedürfnisse einstehe. Ich hinterfrage stärker, welche Verantwortung wirklich meine ist, statt sie automatisch zu übernehmen. Und ich beginne, Grenzen klarer zu setzen und auch Nein zu sagen, wenn etwas gegen meine eigenen Bedürfnisse oder Überzeugungen geht. Das zeigt sich inzwischen sogar in ganz konkreten Situationen im Beruf. Wo ich früher unangenehme Gespräche eher aufgeschoben oder versucht hätte, die Erwartungen aller Beteiligten irgendwie selbst aufzufangen, merke ich heute schneller: Ich darf meine Position vertreten, meine Grenzen kommunizieren und muss nicht jedes Problem anderer zu meinem eigenen machen. Was ich an der Zusammenarbeit mit Carsten besonders schätze, ist die Mischung aus Tiefe und Klarheit. Wir sind an Themen gegangen, die teilweise viele Jahre zurückliegen, ohne dabei den Bezug zu meinem heutigen Leben zu verlieren. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, in meiner Vergangenheit stecken zu bleiben. Nach mehreren Monaten Coaching merke ich gerade, dass sich mein Blick verändert: weniger darauf, was andere von mir erwarten und wie ich es allen recht machen kann – und stärker darauf, was mir selbst wichtig ist, was mir guttut und wie ich mein Leben eigentlich gestalten möchte. Ein Satz aus meiner letzten Reflexion beschreibt für mich ziemlich gut, wo ich heute stehe: „Ich bin heute ein Mann, der für sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse einsteht.“ Für mich ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen. Im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt nach der intensiven Arbeit der vergangenen Monate an einem Punkt angekommen sind, an dem ich nicht mehr nur verstehen möchte, wo bestimmte Muster herkommen, sondern lernen möchte, immer selbstverständlicher anders zu handeln. Ich bin Carsten sehr dankbar für die bisherige Begleitung und kann die Zusammenarbeit jedem empfehlen, der bereit ist, ehrlich auf sich selbst zu schauen und nicht einfach nur einen schnellen Motivationsschub sucht, sondern sich wirklich weiterentwickeln möchte.Gepostet auf Bark![]()
Jannis Illgner29 days agoVerifiziert
Als ich mich an Carsten gewandt habe, war mein Leben von außen betrachtet eigentlich ziemlich gut aufgestellt. Beruflich erfolgreich, eine Beziehung, viele Möglichkeiten – und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass etwas nicht richtig passt. Gerade beruflich tauchte diese Unzufriedenheit trotz verschiedener Veränderungen immer wieder auf. Ich wollte verstehen, warum und was ich eigentlich wirklich will.Angefangen haben wir mit einem mehrstündigen Walk & Talk in Köln. Schon dort habe ich gemerkt, dass es nicht darum geht, schnelle Antworten oder irgendwelche Standardlösungen zu bekommen. Carsten hat sehr genau zugehört, die richtigen Fragen gestellt und Zusammenhänge gesehen, die mir selbst so vorher nicht bewusst waren.Daraus ist über die folgenden Monate eine sehr intensive Zusammenarbeit entstanden. In mehreren langen Coaching-Sessions haben wir uns mit meiner beruflichen Situation, meinen Beziehungen, meiner Familie, meinen Entscheidungen und vor allem mit den Mustern beschäftigt, die sich durch ganz unterschiedliche Bereiche meines Lebens gezogen haben.Ein wichtiger Teil war für mich zu erkennen, wie früh ich gelernt hatte, Verantwortung zu übernehmen, es anderen recht machen zu wollen, möglichst alles richtig zu machen und Konflikte eher zu vermeiden. Vieles davon hat mir in meinem Leben sicherlich geholfen und mich auch erfolgreich gemacht. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass genau diese Strategien mich heute an einigen Stellen begrenzen.Besonders intensiv war die Arbeit mit meiner Lebenslinie und schließlich die mehrstündige Timeline. Dabei ging es nicht einfach darum, alte Geschichten wieder hervorzuholen. Ich konnte viele Situationen aus meiner Kindheit und Jugend erstmals miteinander verbinden und besser verstehen, warum ich heute in bestimmten Situationen so denke, fühle oder handle.Für mich hat sich dadurch tatsächlich etwas verändert. Ich fühle mich heute weniger unsicher und wohler mit mir selbst. Ich merke, dass ich mehr für mich und meine eigenen Bedürfnisse einstehe. Ich hinterfrage stärker, welche Verantwortung wirklich meine ist, statt sie automatisch zu übernehmen. Und ich beginne, Grenzen klarer zu setzen und auch Nein zu sagen, wenn etwas gegen meine eigenen Bedürfnisse oder Überzeugungen geht.Das zeigt sich inzwischen sogar in ganz konkreten Situationen im Beruf. Wo ich früher unangenehme Gespräche eher aufgeschoben oder versucht hätte, die Erwartungen aller Beteiligten irgendwie selbst aufzufangen, merke ich heute schneller: Ich darf meine Position vertreten, meine Grenzen kommunizieren und muss nicht jedes Problem anderer zu meinem eigenen machen.Was ich an der Zusammenarbeit mit Carsten besonders schätze, ist die Mischung aus Tiefe und Klarheit. Wir sind an Themen gegangen, die teilweise viele Jahre zurückliegen, ohne dabei den Bezug zu meinem heutigen Leben zu verlieren. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, in meiner Vergangenheit stecken zu bleiben.Nach mehreren Monaten Coaching merke ich gerade, dass sich mein Blick verändert: weniger darauf, was andere von mir erwarten und wie ich es allen recht machen kann – und stärker darauf, was mir selbst wichtig ist, was mir guttut und wie ich mein Leben eigentlich gestalten möchte.Ein Satz aus meiner letzten Reflexion beschreibt für mich ziemlich gut, wo ich heute stehe: „Ich bin heute ein Mann, der für sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse einsteht.“Für mich ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen. Im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt nach der intensiven Arbeit der vergangenen Monate an einem Punkt angekommen sind, an dem ich nicht mehr nur verstehen möchte, wo bestimmte Muster herkommen, sondern lernen möchte, immer selbstverständlicher anders zu handeln.Ich bin Carsten sehr dankbar für die bisherige Begleitung und kann die Zusammenarbeit jedem empfehlen, der bereit ist, ehrlich auf sich selbst zu schauen und nicht einfach nur einen schnellen Motivationsschub sucht, sondern sich wirklich weiterentwickeln möchte.Gepostet auf Google![]()
Andreas Michels55 days agoTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Vor rund sechs Jahren war ich beruflich in einer sehr fordernden Phase. Stress und Belastung zeigten sich auch körperlich, Rückenprobleme, Schmerzen und Dysbalancen. So bin ich damals zu Carsten gekommen, einer Empfehlung meines Chiropraktikers folgend. Das besondere für mich war, dass Carsten nicht nur meinen Rücken sah sondern nach den Zusammenhänge zwischen beruflicher Belastung, Stress, Bewegungsmustern und körperlichen Beschwerden gesucht hat. Diese ganzheitliche Arbeit war enorm wirkungsvoll und meine Beschwerden verschwanden vollständig. Sechs Jahre später, als es um meine eigenen Eltern ging, wusste ich natürlich, wen ich anrufen würde, ich musste es nur ein wenig meinen Eltern verkaufen… Meine Eltern, Ärzte im Ruhestand, ü80, ausgesprochen agil, aktiv und viel unterwegs. Nachdem meine Mutter zweimal gestürzt war, wollte ich jemanden, der nicht einfach Übungen zeigt, sondern wirklich sieht, was dahintersteckt und abklärt, was es braucht um sie zu stabilisieren. Und genau diese besondere Fähigkeit von Carsten habe ich wieder erlebt, innerhalb kürzester Zeit erkennt er Bewegungsmuster, Dysbalancen und Zusammenhänge, die man selbst nicht sieht und Ärzte nicht erklären. Genau das macht daraus eine erstaunlich wirksame, hilfreiche und konkrete und individuelle Lösung. Drei Termine haben vor allem meiner Mutter enorm geholfen und meinen Eltern genau die Impulse gegeben, mit denen sie nun selbstständig weiterarbeiten können. Und last but not least, die ihnen viel Spaß bereitet haben und Lust sich sogar noch mehr zu bewegen. Carsten bringt eine unglaubliche Breite an Erfahrung mit und gleichzeitig ein sehr feine Gespür für den einzelnen Menschen. Mir hat er damals geholfen, heute meinen Eltern, unterschiedlicher könnten die Themen und Lebensphasen kaum sein. Lieber Carsten, danke für deine großartige Unterstützung, damals wie heute.naGepostet auf Bark![]()
Andreas Michels56 days agoVerifiziert
Vor rund sechs Jahren war ich beruflich in einer sehr fordernden Phase. Stress und Belastung zeigten sich auch körperlich, Rückenprobleme, Schmerzen und Dysbalancen. So bin ich damals zu Carsten gekommen, einer Empfehlung meines Chiropraktikers folgend.Das besondere für mich war, dass Carsten nicht nur meinen Rücken sah sondern nach den Zusammenhänge zwischen beruflicher Belastung, Stress, Bewegungsmustern und körperlichen Beschwerden gesucht hat. Diese ganzheitliche Arbeit war enorm wirkungsvoll und meine Beschwerden verschwanden vollständig.Sechs Jahre später, als es um meine eigenen Eltern ging, wusste ich natürlich, wen ich anrufen würde, ich musste es nur ein wenig meinen Eltern verkaufen…Meine Eltern, Ärzte im Ruhestand, ü80, ausgesprochen agil, aktiv und viel unterwegs. Nachdem meine Mutter zweimal gestürzt war, wollte ich jemanden, der nicht einfach Übungen zeigt, sondern wirklich sieht, was dahintersteckt und abklärt, was es braucht um sie zu stabilisieren.Und genau diese besondere Fähigkeit von Carsten habe ich wieder erlebt, innerhalb kürzester Zeit erkennt er Bewegungsmuster, Dysbalancen und Zusammenhänge, die man selbst nicht sieht und Ärzte nicht erklären. Genau das macht daraus eine erstaunlich wirksame, hilfreiche und konkrete und individuelle Lösung.Drei Termine haben vor allem meiner Mutter enorm geholfen und meinen Eltern genau die Impulse gegeben, mit denen sie nun selbstständig weiterarbeiten können. Und last but not least, die ihnen viel Spaß bereitet haben und Lust sich sogar noch mehr zu bewegen.Carsten bringt eine unglaubliche Breite an Erfahrung mit und gleichzeitig ein sehr feine Gespür für den einzelnen Menschen. Mir hat er damals geholfen, heute meinen Eltern, unterschiedlicher könnten die Themen und Lebensphasen kaum sein.Lieber Carsten, danke für deine großartige Unterstützung, damals wie heute.naGepostet auf Google![]()
Luc71 days agoTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Als ich zu Carsten kam, hatte ich das Gefühl, kaum noch zur Ruhe zu kommen. Ständiges Gedankenkarussell und die Frage, warum mich vieles inzwischen so viel Energie kostet. Im Coaching wurde mir klar, dass hinter meiner Situation mehr steckt als ein voller Terminkalender. Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell Carsten Zusammenhänge erkannt und die richtigen Fragen gestellt hat. Dadurch konnte ich meine Situation aus einer völlig neuen Perspektive betrachten. Das Coaching hat mir geholfen, klarer zu sehen, mehr Vertrauen in meinen eigenen Weg zu entwickeln und wichtige Entscheidungen bewusster zu treffen. Konkret habe ich den Mut gefunden, mich nach zehn Jahren auf eine neue Position zu bewerben und die Zusage erhalten. Wer das Gefühl hat, im Kopf festzustecken oder sich mehr Klarheit für die nächsten Schritte wünscht, dem kann ich das Coaching bei Carsten von Herzen empfehlen. Es geht nicht um schnelle Tipps, sondern darum, sich selbst besser zu verstehen und nachhaltige Veränderungen anzustossen.Gepostet auf Bark![]()
Luc71 days agoVerifiziert
Als ich zu Carsten kam, hatte ich das Gefühl, kaum noch zur Ruhe zu kommen. Ständiges Gedankenkarussell und die Frage, warum mich vieles inzwischen so viel Energie kostet.Im Coaching wurde mir klar, dass hinter meiner Situation mehr steckt als ein voller Terminkalender. Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell Carsten Zusammenhänge erkannt und die richtigen Fragen gestellt hat. Dadurch konnte ich meine Situation aus einer völlig neuen Perspektive betrachten.Das Coaching hat mir geholfen, klarer zu sehen, mehr Vertrauen in meinen eigenen Weg zu entwickeln und wichtige Entscheidungen bewusster zu treffen. Konkret habe ich den Mut gefunden, mich nach zehn Jahren auf eine neue Position zu bewerben und die Zusage erhalten.Wer das Gefühl hat, im Kopf festzustecken oder sich mehr Klarheit für die nächsten Schritte wünscht, dem kann ich das Coaching bei Carsten von Herzen empfehlen. Es geht nicht um schnelle Tipps, sondern darum, sich selbst besser zu verstehen und nachhaltige Veränderungen anzustossen.Gepostet auf Google![]()
Stefan177 days agoTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich bin über meine Partnerin zu Carsten gekommen – sie hatte ein klares Gespür dafür, dass das für mich der richtige Schritt ist. Heute bin ich ihr und Carsten dafür wirklich dankbar. Ich habe lange nur funktioniert. Als Mann Verantwortung übernommen, für andere da gewesen, Dinge geregelt – vor allem in meiner Rolle als Vater. Das war für mich selbstverständlich. Was mir nicht bewusst war: wie sehr ich mich dabei selbst verliere. Im Life Coaching mit Carsten habe ich zum ersten Mal verstanden, dass das kein „Charakterzug“ ist, sondern ein Muster, das sich über viele Jahre entwickelt hat. Ich habe mich in vielen Punkten wiedererkannt: schnell Verantwortung übernehmen, Stimmungen auffangen, mich zurückstellen, um Verbindung zu halten. Und vor allem dieses Gefühl, zuständig zu sein – auch für Dinge, die eigentlich nicht meine sind. Heute merke ich das früher. Ich spüre, wenn ich wieder in diesen Automatismus gehe. Wenn Druck entsteht. Wenn ich sofort reagieren oder etwas „lösen“ will. Und ich schaffe es immer öfter, genau in diesem Moment nicht direkt einzusteigen. Ich halte kurz inne. Ich nehme wahr, was in mir passiert. Und ich entscheide bewusster, wie ich damit umgehe. Das klingt vielleicht klein –ist für mich aber eine echte Veränderung. Ich bin ruhiger geworden. Weniger getrieben. Und klarer darin, was wirklich zu mir gehört – und was nicht. Gerade im Umgang mit meinen Töchtern und in Beziehungen merke ich den Unterschied. Ich übernehme nicht mehr automatisch alles. Ich lasse Dinge auch mal beim anderen. Und ich verliere mich nicht mehr in jeder Situation. Das verändert die Dynamik. Und es verändert vor allem mich.Auch körperlich nehme ich mich anders wahr. Ich merke früher, wenn Unruhe oder Druck entsteht, und kann mich in solchen Momenten besser halten, statt direkt zu reagieren. Die Übungen und Impulse aus dem Coaching helfen mir dabei konkret im Alltag. Ich beginne, Zusammenhänge besser zu verstehen – zwischen meiner Vergangenheit und dem, wie ich heute handle. Das macht für mich vieles greifbarer und klarer. Was ich an der Zusammenarbeit besonders schätze: Dass es nicht nur um die Gespräche im Coaching geht, sondern dass du auch danach dranbleibst. Die Nachbereitung, deine Gedanken und Impulse zeigen mir jedes Mal, dass es hier nicht um schnelle Lösungen geht, sondern um echte, nachhaltige Veränderung. Ich habe das Gefühl, dass ich mich als Mann zum ersten Mal wirklich mit mir selbst auseinandersetze –nicht nur oberflächlich, sondern dort, wo meine Muster entstanden sind. Es ist kein schneller Prozess, aber ein ehrlicher. Und ich merke, dass ich anfange, mein eigenes Leben mehr zu führen, anstatt nur für andere zu funktionieren.Gepostet auf Bark![]()
Stefan177 days agoVerifiziert
Ich bin über meine Partnerin zu Carsten gekommen – sie hatte ein klares Gespür dafür, dass das für mich der richtige Schritt ist. Heute bin ich ihr und Carsten dafür wirklich dankbar.Ich habe lange nur funktioniert. Als Mann Verantwortung übernommen, für andere da gewesen, Dinge geregelt – vor allem in meiner Rolle als Vater.Das war für mich selbstverständlich. Was mir nicht bewusst war: wie sehr ich mich dabei selbst verliere.Im Life Coaching mit Carsten habe ich zum ersten Mal verstanden, dass das kein „Charakterzug“ ist,sondern ein Muster, das sich über viele Jahre entwickelt hat.Ich habe mich in vielen Punkten wiedererkannt:schnell Verantwortung übernehmen,Stimmungen auffangen, mich zurückstellen, um Verbindung zu halten.Und vor allem dieses Gefühl, zuständig zu sein – auch für Dinge, die eigentlich nicht meine sind. Heute merke ich das früher.Ich spüre, wenn ich wieder in diesen Automatismus gehe.Wenn Druck entsteht. Wenn ich sofort reagieren oder etwas „lösen“ will.Und ich schaffe es immer öfter, genau in diesem Moment nicht direkt einzusteigen.Ich halte kurz inne. Ich nehme wahr, was in mir passiert.Und ich entscheide bewusster, wie ich damit umgehe.Das klingt vielleicht klein –ist für mich aber eine echte Veränderung.Ich bin ruhiger geworden. Weniger getrieben.Und klarer darin, was wirklich zu mir gehört – und was nicht.Gerade im Umgang mit meinen Töchtern und in Beziehungen merke ich den Unterschied.Ich übernehme nicht mehr automatisch alles.Ich lasse Dinge auch mal beim anderen.Und ich verliere mich nicht mehr in jeder Situation.Das verändert die Dynamik. Und es verändert vor allem mich.Auch körperlich nehme ich mich anders wahr.Ich merke früher, wenn Unruhe oder Druck entsteht,und kann mich in solchen Momenten besser halten, statt direkt zu reagieren.Die Übungen und Impulse aus dem Coaching helfen mir dabei konkret im Alltag.Ich beginne, Zusammenhänge besser zu verstehen –zwischen meiner Vergangenheit und dem, wie ich heute handle.Das macht für mich vieles greifbarer und klarer.Was ich an der Zusammenarbeit besonders schätze:Dass es nicht nur um die Gespräche im Coaching geht,sondern dass du auch danach dranbleibst.Die Nachbereitung, deine Gedanken und Impulse zeigen mir jedes Mal, dass es hier nicht um schnelle Lösungen geht,sondern um echte, nachhaltige Veränderung.Ich habe das Gefühl, dass ich mich als Mann zum ersten Mal wirklich mit mir selbst auseinandersetze –nicht nur oberflächlich, sondern dort, wo meine Muster entstanden sind.Es ist kein schneller Prozess, aber ein ehrlicher. Und ich merke, dass ich anfange, mein eigenes Leben mehr zu führen, anstatt nur für andere zu funktionieren.Gepostet auf Google![]()
Frank Dißmann182 days agoTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich bin in das Gespräch mit Carsten gegangen, weil ich mir eine unabhängige Meinung zu meiner aktuellen Situation gewünscht habe und offen für neue Impulse und Perspektiven war. Vor unserem Termin war ich gedanklich stark mit meiner beruflichen Situation beschäftigt und auf der Suche nach Orientierung, wie es für mich weitergehen kann. Der Walk & Talk mit Carsten hat mir besonders durch den offenen Austausch und die unterschiedlichen Blickwinkel geholfen. Gleichzeitig war es auch wertvoll, an einigen Stellen eine Bestätigung für meine eigenen Gedanken zu bekommen. Während des Gesprächs hat sich für mich vor allem geklärt, was ich zukünftig beruflich auf keinen Fall mehr möchte – und dass ich bestimmte Themen eigentlich schon länger vor Augen hatte, sie aber nie wirklich zu Ende gedacht habe. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Art des Gesprächs: offen, ruhig und auf Augenhöhe, mit vielen Denkanstößen, die ich für mich mitnehmen konnte. Auch nach dem Termin haben mich vor allem die Fragen begleitet, was ich wirklich machen möchte und wo ich mich zukünftig sehe. Ich würde ein solches Gespräch jedem empfehlen, der sich in einer Phase der Neuorientierung befindet und sich ehrliche, reflektierte Impulse von außen wünscht.Gepostet auf Bark![]()
Frank Dißmann183 days agoVerifiziert
Ich bin in das Gespräch mit Carsten gegangen, weil ich mir eine unabhängige Meinung zu meiner aktuellen Situation gewünscht habe und offen für neue Impulse und Perspektiven war.Vor unserem Termin war ich gedanklich stark mit meiner beruflichen Situation beschäftigt und auf der Suche nach Orientierung, wie es für mich weitergehen kann.Der Walk & Talk mit Carsten hat mir besonders durch den offenen Austausch und die unterschiedlichen Blickwinkel geholfen. Gleichzeitig war es auch wertvoll, an einigen Stellen eine Bestätigung für meine eigenen Gedanken zu bekommen.Während des Gesprächs hat sich für mich vor allem geklärt, was ich zukünftig beruflich auf keinen Fall mehr möchte – und dass ich bestimmte Themen eigentlich schon länger vor Augen hatte, sie aber nie wirklich zu Ende gedacht habe.Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Art des Gesprächs: offen, ruhig und auf Augenhöhe, mit vielen Denkanstößen, die ich für mich mitnehmen konnte.Auch nach dem Termin haben mich vor allem die Fragen begleitet, was ich wirklich machen möchte und wo ich mich zukünftig sehe.Ich würde ein solches Gespräch jedem empfehlen, der sich in einer Phase der Neuorientierung befindet und sich ehrliche, reflektierte Impulse von außen wünscht.
STRATEGIEGESPRÄCH
Vielleicht hast du dich in meiner Geschichte wiedergefunden. Wenn du deine eigenen Fragen sortieren und herausfinden möchtest, was dir jetzt Klarheit und Richtung gibt, lass uns persönlich sprechen.
Im Männerkompass schreibe ich über die Themen, die Männer wirklich beschäftigen — Klarheit, Orientierung und das Leben, das möglich wäre.
Wachstum als bewusste Entscheidung.